Wie die Vereine leidet auch das Angebot der Johanniter-Jugendarbeit unter den Pandemiebeschränkungen. Immerhin ist es dem Thüringer Bildungs- und Jugendministerium wichtig genug, wenigstens ein Kontaktangebot für junge Menschen aufrecht zu erhalten, dass wir nicht völlig geschlossen sind: Der Betreute Jugendtreff darf stattfinden – wenn auch mit festen Gruppen und Maskengebot in der Einrichtung. Das ist nicht die große Freiheit, aber zumindest können wir so für Jugendliche da sein, wenn ihnen zuhause die Decke auf den Kopf fällt oder sie mal jemanden zum Reden brauchen. – Wer es dahin nicht schafft oder aus anderen Gründen nicht persönlich in das Jugendzentrum kommen mag, für die stehen wir auch drei Mal in der Woche per Videochat zur Verfügung (Siehe Startseite).

Für unsere AGs und Projekte sieht es dagegen momentan nicht gut aus. Grundsätzlich dürften wir zwar mit festen Gruppen arbeiten, die Schulräume (Einschließlich der Sporthalle) stehen uns aber nicht zur Verfügung. Jugger, Kochen, Holzbau… all das ist von Räumen in der Schule abhängig. Die diesjährige Jugger-Meisterschaft ist – wie schon die letzte – abgesagt. Und auch das internationale Jugendcamp „ARTour“, dass als krönender Projektabschluss schon letztes Jahr bei uns hätte stattfinden sollen, ist nun endgültig abgesagt.

Hinter den Kulissen sind wir aber fleißig am Planen. Wir hoffen sehr, dass die Pandemie durch die möglichst weitreichende Durchimpfung der Bevölkerung und die Verlagerung vieler Aktivitäten ins Freie bis zum Sommer soweit im Griff ist, dass wir einigermaßen normale Angebote machen können. Unser Sommerferienprogramm entsteht gerade.

  • Vom 26. bis 30. Juli, wo eigentlich das internationale Camp stattfinden sollte, werden wir gemeinsam mit den Partnerregionen in Finnland, Frankreich und Luxemburg parallele Feriencamps unter dem gemeinsamen Thema „Zero Waste“ (Null Müll) durchführen. Auch wenn wir uns nicht persönlich treffen können, sollen die Gruppen auf virtuellen Kanälen in Kontakt kommen. Und auch, wenn das ARTour-Projekt damit zuende geht, planen wir mit den Kollegen aus den anderen Ländern schon weiter. Zukünftige Begegnungen wird es also geben. (Interessent/innen können sich schon per email oder Facebook-Nachricht an Jens melden.)
  • In der Woche darauf vom 02. bis 06. August wird unsere Schulsozialarbeiterin Anne-Marie Schmidt, nebeinbei auch Holzbildhauermeisterin, wieder einen Kreativworkshop anbieten.
  • In den verbleibenden Ferienwochen vom 09. August bis 03. September werden wir wieder ein bis zwei Aktivitäten pro Woche anbieten – vom „Abkochen“ in der Treffurter Umgebung über (Groß-)Stadtbummel und Jumphouse bis Kanutour. – Aufgrund der unsicheren Situation können wir erst jetzt so richtig mit der Planung beginnen, aber spätetestens Mitte Mai soll die Anmeldung möglich sein.

Nach den Sommerferien können wir hoffentlich auch mit unseren anderen Angeboten wieder durchstarten.

Wie steht’s um die Jugendarbeit in Treffurt?

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